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Matcha – das grüne Teeblatt der Sonderklasse

Matcha ist ein zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee. Er ist an seiner intensiven grünen Farbe und seinem leicht herben Geschmack zu erkennen.

Der für Matcha vorgesehene Grüntee wird der von Teesträuchern geerntet, die – ähnlich der Vorgangsweise bei grünem Spargel - in der Regel vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. Dadurch bildet sich das dunkelgrüne Blatt der Teepflanze.

Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und in einer Steinmühle zu feinem Pulver gemahlen. Um rund 30 Gramm Matcha-Pulver zu produzieren, benötigen die traditionellen Granitsteinmühlen eine Stunde. Der name des Teeblattes beschreibt den Vorgang, das japanische Wort „Matcha“ steht für „pulverisierter Tee“.

Matcha ist weltweit die einzige Teesorte, die seit jeher zu einem feinen Pulver vermahlen wird. Traditionell gießt man dieses Pulver mit heißem Wasser auf, und schlägt es mit einem Bambusbesen schaumig.

Mit einem Matcha Tee wird – und das ist der entscheidende Unterschied – das Teeblatt im Ganzen (in Pulverform) getrunken. Üblicherweise werden die Teeblätter bei anderen Teesorten entsorgt und nicht getrunken. Nur der wasserlösliche Teil des Teeblattes wird aufgenommen. Das sind je nach Teesorte und Aufgussart zwischen 10% und 20% des gesamten Blattes.

Der Vorteile für Matcha-Genießer ist, dass sie mit dem pulverisierten Matcha-Teeblatt viele wertvolle Antioxidantien, Vitamine und Mineralien aufnehmen.

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