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Kennen Sie Ihren Body-Mass-Index?

Der Body-Mass-Index, oder abgekürzt auch BMI genannt, ist eine rasch zu berechnende Maßzahl für die Abschätzung, ob man unter-, über- oder normalgewichtig ist.

Die Kennzahl hat übrigens schon historischen Wert, sie wurde bereits 1832 von Herrn Quetelet entwickelt.

Wie funktioniert es?

Damit Sie Ihren persönlichen Body-Mass-Index ausrechnen können, brauchen Sie nur zwei Zahlen:

1) Ihre Körpergröße in Meter
2) Ihr Gewicht in Kilogramm

Mit diesen Werten können Sie den BMI schon ausrechnen. Die Formel lautet: Gewicht / (Körpergröße x Körpergröße) = BMI

Beispiel:
Körpergröße: 1,86 Meter
Gewicht: 77 kg
BMI = 77 /(1,86 x 1,86) = 22,2

Was dieser Wert bedeutet, können Sie in den folgenden Tabellen ablesen. Aber Achtung: Es gibt ein paar Ausnahmen, wo das Ergebnis nicht passend ist. Lesen Sie mehr darüber nach den Tabellen:

Wann stimmt der BMI nicht?

a) Sie haben viele Muskeln
Bei der Messung des Körpergewichts wird nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterschieden. Durchtrainierte Sportler haben deshalb "schlechte" BMI-Werte, obwohl sie nicht fettleibig sind. Ihr Gewicht ist durch die zusätzliche Muskelmasse erhöht. Zur besseren Interpretation des BMI könnte man daher auch eine Körperfettmessung vornehmen.

b) Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich die Körperzusammensetzung im Laufe ihres Wachstums. Mal schießen Kinder und Jugendliche eher in die Höhe, mal wachsen sie eher in die Breite. Pubertätsbedingt verändern sich Muskel- und Fettanteil bei Jungen und Mädchen unterschiedlich. Deshalb sagt der errechnete BMI allein nichts aus und muss mit anderen Vergleichswerten abgestimmt werden.

Unser Vorschlag
Berechnen Sie Ihren BMI und prüfen Sie, ob Sie innerhalb der „Normalzone“ sind. Diese Zone sollten Sie - aus gesundheitlichen Gründen - auf jeden Fall erreichen. Wo Sie innerhalb dieser Zone Ihr Idealgewicht ansetzen wollen, bleibt Ihnen überlassen.

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