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Aluminiumsalze in der Körperpflege - gut oder schlecht?

Aluminiumsalze sorgen unter der Achsel dafür, dass der Schweißfluss reduziert wird, indem die Ausgänge der Schweißdrüsen verengt werden.  Und damit wird unangenehmer Körpergeruch wirksam unterbunden, denn auch das beste Deodorant kann seine Wirkung nicht lange aufrechterhalten, wenn die Haut laufend schwitzt und viel Schweiß abgibt. Aluminiumsalze lösen sich in der Feuchtigkeit der Achselhaut auf und „verstopfen“ durch winzige Pfropfen die Schweißdrüsen. Der Schweiß selbst übrigens erzeugt nicht den bekannten Körpergeruch; dieser resultiert aus Bakterien, die sich im Schweiß vermehren und die Bestandteile des Schweißes zersetzen. Die dabei entstehenden Fettsäuremoleküle sind der wahre Übeltäter. Die tägliche gründliche Reinigung der Achsel unter der Dusche ist deshalb die beste Lösung, um jeden Tag frisch zu beginnen.

Der Verdacht, dass Aluminiumsalze Alzheimer und Brustkrebs begünstigen, besteht schon seit Längeren. Ausschlaggebend wäre dafür das Leitmetall Aluminium. Dieses wurde vielfach untersucht und die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat in ihren Untersuchungen festgestellt, dass eine Aufnahme von 1 Milligramm Aluminium je Kilogramm Körpergewicht pro Woche unbedenklich ist. Aluminium ist unter anderem im Trinkwasser, in Fleisch, in Obst und Gemüse, aber auch in Sonnencremes und Zahnpasten enthalten und wird von uns tagtäglich in geringen Mengen aufgenommen.

Nach den bisherigen Studien wurde im Jahr 2014 sowohl vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als auch von der Europäischen Behörde für Verbraucherschutz (SCCS) festgestellt, dass es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt, dass der Einsatz von Aluminiumsalzen in Deodorants gesundheitsgefährdend sein könnte bzw. zur Alzheimerkrankheit oder zu Brustkrebs führt. Konsequenterweise wird der Einsatz von Aluminiumsalzen in Kosmetikprodukten weiterhin erlaubt.

Da die Aluminiumsalze in die Haut eindringen können, gibt es jedoch zumindest die Empfehlung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), Deos mit Aluminium nicht auf gereizter oder verletzter (auch frisch rasierter) Haut zu verwenden. Damit wird die Aufnahme von Aluminiumsalzen reduziert.

Eine neue Studie der Medizinischen Universität Innsbruck bringt nun wieder frischen Wind in die Diskussion. Die Studie wurde 2017 abgeschlossen und in der Fachzeitschrift „EBioMedicine“ veröffentlicht. Das Ergebnis der Studie an 418 Personen hat gezeigt, dass eine sehr häufige, mehrmals tägliche Verwendung von Unterarm-Kosmetika im jungen Lebensalter die Gefahr für eine Brustkrebs-Erkrankung erhöhen kann.

Untersucht wurden Brustkrebspatientinnen und die statistische Auswertung hat gezeigt, dass eine signifikante Gruppe davon in jungen Jahren sehr häufig Unterarm-Kosmetika verwendet hat. Auch konnte nachgewiesen werden, dass Frauen mit Brustkrebs eine signifikant höhere Aluminiumkonzentration im Brustgewebe aufweisen als die nicht krebskranken Frauen in der Kontrollgruppe.

Ein definitiver Beweis, dass Aluminiumsalze krebsauslösend sind, liegt damit nach Sicht der Studienleiter noch nicht vor. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um den direkten Zusammenhang und nicht nur die statistische Auffälligkeit nachzuweisen.

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